IEEEXTREME 19.0: Hinter den Kulissen
Was nicht auf der Rangliste steht: Logistische Herausforderungen, nationale Führung und die Kraft der Gemeinschaft beim IEEEXTREME 19.0.
Vor ein paar Tagen habe ich meine offizielle Anerkennung als Nationaler Co-Lead für IEEEXtreme 19.0 erhalten. Auf dem Papier sieht es toll aus, aber was wirklich dahinter steckt, sind Monate des Türenklopfens, kilometerlanges Tragen von Essen und viel – wirklich viel – Kaffee.
Für diejenigen, die es nicht wissen: IEEEXtreme ist ein globaler Programmierwettbewerb, bei dem sich Studenten aus der ganzen Welt 24 Stunden lang einschließen, um algorithmische Probleme zu lösen. Es ist ein Programmier-Marathon, und die Organisation ist ein ebenso intensiver Marathon.
Die Rolle: Nationaler Co-Lead
Nationaler Co-Lead zusammen mit Liliana Bustamante, Carlos Guerrero und Cristian Rojas zu sein, war eine andere Erfahrung als alles, was ich zuvor gemacht hatte. Es ging nicht nur darum, Sponsoren zu suchen; es ging darum, das Unterstützungssystem für die IEEE Student Branches in ganz Mexiko zu sein.
Unsere Aufgabe war es, nachzufassen, Zweifel zu klären und die Standorte bei ihrer Organisation zu unterstützen, um sicherzustellen, dass die Veranstaltung landesweit reibungslos verlief. Da ich aber auch Vorsitzender der IEEE UNAM Student Branch bin, durfte ich die Veranstaltung von beiden Seiten erleben: die Koordination der nationalen Bemühungen und die harte Arbeit am lokalen Standort.
Verwaltung des Standorts: Das CIA der UNAM
Um einen Standort dieser Größe zu haben, brauchten wir einen erstklassigen Ort. Wir haben wochenlang mit der Fakultät für Ingenieurwesen koordiniert, bis wir das Zentrum für fortgeschrittene Ingenieurwissenschaften (CIA) erhielten.
Es ist nicht einfach, die Behörden davon zu überzeugen, dass es eine gute Idee ist, über 100 Studenten die ganze Nacht zu beherbergen, aber am Ende wird Vertrauen durch Ergebnisse verdient, und das CIA wurde zu unserem offiziellen Bunker.
Extreme Logistik: Die Taco-Saga
Wenn ich bei IEEE etwas gelernt habe, dann, dass ein hungriges Team nicht die gleiche Leistung erbringt. Mein guter Freund Alejandro Cortés (CS Vice-Chair) und ich übernahmen die Verpflegungslogistik, was sich als beträchtliche physische Herausforderung herausstellte.
Stellen Sie sich die Szene vor: zwei Ingenieure, die riesige Körbe mit "Tacos de Canasta" in der Metro tragen, von División del Norte bis Ciudad Universitaria. Die Leute im Zug sahen uns neugierig an, aber wir dachten nur daran, anzukommen, bevor den Teilnehmern die Energie ausging. Es war eine große Anstrengung, aber 103 Menschen ruhig essen zu sehen, war jede U-Bahn-Stufe wert.
Eine gemeinsame Anstrengung: Die IEEE Mexico Section in Aktion
Diese Veranstaltung war nicht nur eine lokale Initiative, sondern eine massive Zusammenarbeit, die mit der IEEE Mexico Section koordiniert wurde. Es gelang uns, 150 Teilnehmer allein an unserem Standort zusammenzubringen und das "Edificio X" des Zentrums für fortgeschrittene Ingenieurwissenschaften (CIA) für diese 24 Stunden in den wahren zentralen technologischen HUB des Landes zu verwandeln. Auf nationaler Ebene war die Wirkung noch größer und verband verschiedene Student Branches unter einem gemeinsamen Ziel.
Wir begrüßten Kollegen von:
- Universidad Autónoma de Chapingo (die zum ersten Mal in ihrer Geschichte teilnahmen!).
- ESIME Culhuacán IPN.
- UPIITA IPN.
Wir hatten auch die volle Unterstützung von GitHub durch Itiel Sánchez (GitHub Campus Expert). Als offizieller Sponsor stellte GitHub nicht nur die Wettbewerbspreise zur Verfügung, sondern unterstützte auch alle Freizeitaktivitäten, die uns in den frühen Morgenstunden bei Laune hielten.
Die längste Nacht: Kaffee und "Payaso del Rodeo"
Die Kälte an der CU ist intensiv. Um alle wach zu halten, war Kaffee unser bester Verbündeter. Während ich versuchte, in Intervallen zu ruhen, bewies Ale Cortés bewundernswerte Ausdauer, indem er die gesamten 24 Stunden wach blieb, um sicherzustellen, dass nichts schiefging.
Um 7:00 Uhr morgens musste ich einige logistische und sicherheitstechnische Angelegenheiten des Gebäudes regeln, damit alles korrekt weiterlief. Und um die Spannung und die Morgenkälte zu brechen, organisierten wir alles: Karaoke, Schnitzeljagden nach Stickern und natürlich tanzten wir um 4 Uhr morgens den "Payaso del Rodeo", um uns die Beine zu vertreten.
Hier hat Michelle Barrios (unsere Marketingleiterin und Schatzmeisterin) phänomenale Arbeit geleistet, um die Veranstaltung in den sozialen Medien lebendig zu halten und die gesamte Gemeinschaft zu vernetzen. Ihre Arbeit war grundlegend für die Reichweite, die wir erzielt haben.
Das Team hinter dem Erfolg
Diese Anerkennung gehört vielen Menschen, die sich eingesetzt und als Team gehandelt haben:
- Nationale Leiter: Liliana Bustamante, Carlos Guerrero und Cristian Rojas.
- Sektion Mexiko: Christian Rojas (Section Lead) und M.C.I. Jorge Alberto Solano Gálvez für ihre ständige Unterstützung.
- Botschafter: David Elías (UNAM), Gerardo Jaciel Ibarra (Chapingo) und Uriel (UPIITA).
- UNAM-Team: Alejandro Cortés Mora und Michelle Barrios.
Am Ende hat mir die Arbeit als Nationaler Co-Lead gelehrt, dass Führung nicht bedeutet, auf einem Podest zu stehen; es geht darum, bereit zu sein, an dem zu arbeiten, was gerade benötigt wird, an die notwendigen Türen zu klopfen und der Gemeinschaft zu dienen, damit andere die Chance haben, zu glänzen.
Wir sehen uns beim IEEEXtreme 20.0! 🚀
"Wenn wir die CU-Logistik und den Taco-Transport bewältigen konnten, sind wir für jede technische Herausforderung bereit."
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